Unsere Leistungen

Diabetes Schuh- und Einlagenversorgung

Die Dia­be­tes ad­ap­tier­te Fuss­bet­tung ist ei­ne in­di­vi­du­ell nach dem Fuss her­ge­stell­te Ein­la­ge. Sie soll­te aus min­des­tens 3 ver­schie­de­nen Pols­ter­schich­ten in ver­schie­de­nen Här­ten be­ste­hen und da­bei ei­ne Di­cke von ca. 1 cm ha­ben. ( 8-16 mm ) Die Pols­ter wer­den so ge­schich­tet, dass dem Fuss ei­ne hy­gie­ni­sche, ab­wasch­ba­re Schicht bzw. Be­zug zur Ver­fü­gung steht. Da­bei ist zu be­ach­ten dass der Schuh ei­ne aus­rei­chen­de Wei­te bie­ten muss, da­mit der Fuss, der Schuh und die Ein­la­ge ei­ne Har­mo­nie er­ge­ben und der Fuss plant­ar­so­wie dor­sal gut ge­bet­tet ist. Für die Ver­sor­gung mit Dia­be­tes­a­da­tier­ten Fuß­bet­tun­gen gibt es spe­zi­el­le Dia­be­ti­ker­schutz­schu­he, die auch auf Kran­ken­kas­sen­re­zept ver­ord­net wer­den kön­nen. Für die­se Ver­sor­gung bie­ten wir ver­schie­de­ne Lö­sun­gen an.

Einlagen für Alltag, Sport, Kinder und Arbeit

Man un­ter­schei­det zwi­schen Weich­pols­ter-, Bet­tungs­ein­la­gen, Stüt­zen­de Ein­la­gen und Scha­len­ein­la­gen. Die ein­ma­li­ge Pass­form un­se­rer Ein­la­gen bie­tet Ih­nen die idea­le Un­ter­stüt­zung. Grund­sätz­lich un­ter­schei­den wir hier­bei zwi­schen den drei Fuß-Ge­wöl­be­for­men: Nor­mal-/Senk­fuß; Hohl­fuß; Knick-/ Platt­fuß. An­hand der ärzt­li­chen Ver­ord­nung wird die in­di­vi­du­el­le Ein­la­gen mit Ih­nen ab­ge­stimmt und ge­fer­tigt, da­bei un­ter­schei­den sich Kas­sen­mo­del­le und hoch­wer­ti­ge­re Ver­sor­gun­gen. Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie auch pri­va­te Ein­la­gen in Auf­trag ge­ben. Für ver­schie­de­ne Sport­ar­ten ha­ben wir in­di­vi­du­ell ab­ge­stimm­te Ein­la­gen­kon­zep­te.

Sensomotorische Einlagen

auch pro­prio­zep­ti­ve Ein­la­gen, sind ein or­tho­pä­di­sches Hilfs­mit­tel. Sie wer­den bei neu­ro­lo­gisch be­ding­ten Fehl­stel­lun­gen des Fu­ßes ein­ge­setzt und kön­nen in nor­ma­len Schu­hen ge­tra­gen wer­den. Durch ge­ziel­te Ak­ti­vie­rung der Mus­keln las­sen sich mit die­sen Ein­la­gen Ver­span­nun­gen und Ver­kramp­fun­gen lö­sen. Le­sen Sie al­les über sen­so­mo­to­ri­schen Ein­la­gen und wie sie funk­tio­nie­ren. Die Be­son­der­heit der wei­chen sen­so­mo­to­ri­schen Ein­la­gen sind Druck­pols­ter – prall-elas­ti­sche Kam­mern, auch Pe­lot­ten ge­nannt. Sie sind in die Soh­le ein­ge­las­sen und sti­mu­lie­ren dau­er­haft die Sin­nes­zel­len (Re­zep­to­ren), die für die kör­per­ei­ge­ne Tie­fen­wahr­neh­mung zu­stän­dig sind. Über die von die­sen Sin­nes­zel­len ver­mit­tel­ten Rei­ze be­stimmt das Ge­hirn die Po­si­ti­on des Kör­pers im Raum. Dar­über hin­aus lö­sen sen­so­mo­to­ri­sche Ein­la­gen Span­nungs­ver­än­de­run­gen an den Seh­nen der Fuß­mus­ku­la­tur aus. Da­durch ver­än­dert sich die Tie­fen­wahr­neh­mung. Ver­ar­bei­tet das Ge­hirn die­se neue In­for­ma­ti­on, kommt es zu ei­ner ent­spre­chen­den Re­ak­ti­on der Fuß­mus­ku­la­tur. Letzt­lich be­güns­ti­gen sen­so­mo­to­ri­sche Ein­la­gen ei­ne bes­se­re Kör­per­hal­tung, die Ver­span­nun­gen und Ver­kramp­fun­gen der Mus­keln ent­ge­gen­wirkt.

Orthopädische Maßschuhe

Der or­tho­pä­di­sche Schuh hat die Auf­ga­be, Stö­run­gen in der Sta­tik und der Me­cha­nik des Ge­hens und Ste­hens, wel­che durch De­for­mi­tä­ten des Fu­ßes wie Ver­kür­zun­gen, Ver­stei­fun­gen, Läh­mun­gen oder Teil­ver­lus­ten am Fuß usw. ge­ge­ben sind, so­wohl funk­tio­nell wie kos­me­tisch aus­zu­glei­chen. Er ist für den ein­zel­nen kran­ken oder feh­ler­haf­ten Fuß nach be­son­de­ren Maß- und Mo­dell­ver­fah­ren hand­werk­lich an­ge­fer­tigt. Or­tho­pä­di­sche Maß­schu­he kön­nen nur von ei­nem Fach­arzt für Or­tho­pä­die bei me­di­zi­ni­scher Not­wen­dig­keit ver­ord­net wer­den. Mit der Ver­ord­nung des Arz­tes kom­men Sie zu uns. Der Or­tho­pä­dieschuh­tech­ni­ker­meis­ter nimmt von Ih­ren Fü­ßen Maß und schreibt ei­nen Kos­ten­vor­an­schlag an die zu­stän­di­ge Kran­ken­kas­se. Nach Ge­neh­mi­gung durch den Kos­ten­trä­ger wer­den Ih­re Maß­schu­he an­ge­fer­tigt. Sie ent­schei­den wie die Schu­he an­hand von zahl­rei­chen Mus­ter­ka­ta­lo­gen aus­se­hen sol­len. Für Sie bleibt ein Ei­gen­an­teil bei Stra­ßen­schu­hen von € 76,-, bei Haus­schu­hen € 40,-, bei Sport­schu­hen € 30,- und bei Ba­de­schu­hen € 14,- zu­züg­lich der ge­setz­li­chen Zu­zah­lung von € 10,- falls sie nicht be­freit sind. Bei ei­ner Erst­aus­stat­tung ste­hen Ih­nen 1 Paar Stra­ßen­schu­he, 1 Wech­sel­paar und 1 Paar Haus­schu­he zu. Die Tra­ge­zeit von Stra­ßen­schu­hen be­trägt frü­hes­tens, je nach Ver­schleiß, 2 Jah­re und von Haus­schu­hen 4 Jah­re.

Schuhzurichtungen

Schmet­ter­lings­rol­le: Die Mit­tel­fuß­köpf­chen (Kno­chen un­term Vor­fuß) wer­den durch die­se Ver­sor­gung ent­las­tet. Zum ei­nen ge­schieht dies durch ei­ne Aus­spa­rung (nicht sicht­bar) und ei­ne Ab­roll­hil­fe (sicht­bar). Da­durch wird be­wirkt, dass die Ge­len­ke in den Fü­ßen ent­las­tet wer­den und Sie so we­ni­ger Schmer­zen ha­ben. (nicht wech­sel­bar). Die Schmet­ter­lings­rol­le wird oft in Ver­bin­dung mit or­tho­pä­di­schen Ein­la­gen ver­ord­net. In­di­ka­ti­on: Fuß­schmer­zen (Vor­fuß) 


Schmet­ter­lings­rol­le mit Weich­bet­tung: sie­he Schmet­ter­lings­rol­le. Der ein­zi­ge Un­ter­schied bei die­ser or­tho­pä­di­schen Schu­h­zu­rich­tung im Ver­gleich zur Schmet­ter­lings­rol­le be­steht dar­in, dass die Mit­tel­fuß­köpf­chen zu­sätz­lich noch ge­pols­tert wer­den. (nicht wech­sel­bar) Die Schmet­ter­lings­rol­le mit Weich­bet­tung wer­den eben­falls oft in Ver­bin­dung mit or­tho­pä­di­schen Ein­la­gen ver­ord­net. In­di­ka­ti­on: Fuß­schmer­zen (Vor­fuß)


Bal­len­rol­len: Die Bal­len­rol­len wer­den bei ei­ner or­tho­pä­di­schen Schu­h­zu­rich­tung fest un­ter Ih­re Kon­fek­ti­ons­schu­he ge­ar­bei­tet (nicht wech­sel­bar), da­mit Sie we­ni­ger Kraft beim Ab­wi­ckeln auf­brin­gen müs­sen. Zu­dem wird durch die Bal­len­rol­len ge­währ­leis­tet, dass es zu we­ni­ger Be­las­tung in den Ge­len­ken kommt. (Knie und Fuß­ge­len­ke). In­di­ka­ti­on: Knie­schmer­zen, Ver­stei­fung vom Sprung- oder Knie­ge­len­ke


Ver­kür­zungs­aus­gleich: Auf ei­ner Sei­te von Ih­rem Kon­fek­ti­ons­schuh wird ei­ne Er­hö­hung in der von Ih­rem Or­tho­pä­den vor­ge­ge­be­ne Hö­he ge­ar­bei­tet. • In­di­ka­ti­on: Hüft­schief­stand, Bein­län­gen­dif­fe­renz 


Au­ßen- oder In­nen­rand­er­hö­hung: Auf der In­nen- oder Au­ßen­sei­te wird un­ter oder in Ih­ren Kon­fek­ti­ons­schuh ei­ne seit­li­che Er­hö­hung ge­ar­bei­tet. In­di­ka­ti­on: Knie­schmer­zen, Hüft­schmer­zen, Fuß­schmer­zen, Rü­cken­schmer­zen

Schuhreparaturen

Die Schuh­re­pa­ra­tur und Er­neue­rung ge­tra­ge­nen Schuh­werks ge­hört ne­ben den vor­ste­hend be­schrie­be­nen Spe­zi­al­auf­ga­ben zur All­tags­ar­beit im Schuh­ma­cher­hand­werk. Die­se Tä­tig­kei­ten be­ste­hen haupt­säch­lich dar­in, schad­haf­te Stel­len am Schaft aus­zu­bes­sern, neue Soh­len, Decks­oh­len oder In­nen­fut­ter so­wie Ab­sät­ze zu er­neu­ern oder zu kor­ri­gie­ren und so­mit den Tra­ge­kom­fort zu ver­bes­sern. Un­ser Spe­zi­al­ge­biet ist die Re­pa­ra­tur von Wan­der- und Klet­ter­schu­hen. Wir ver­ar­bei­ten Mar­ken­pro­duk­te von Vi­bram, Fi­ve Ten, Bo­re­al. Wir er­neu­ern kom­plet­te Schuh­bö­den in­klu­si­ve Ver­scha­lun­gen di­ver­ser Her­stel­ler.

  • Gang- und Bewegungsanalsyse
  • Sensomotorische Versorgung
  • Digitale Fußdruckmessung
  • Haltungs- und Bewebungsanalyse
  • Laufstilanalyse
  • Bandagen